Emil Schumacher

 
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Emil Schumacher - 4/1991
Emil Schumacher
"4/1991"
2.000 €
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Emil                           Schumacher                                                   - Motiv 8/1967
Emil Schumacher
"Motiv 8/1967 "
700 €
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Emil                           Schumacher                                                   - Motiv 4/1967
Emil Schumacher
"Motiv 4/1967 "
560 €
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Karl Fred Dahmen
"Chiemgau-Legende "
5.430 €
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Karl Fred Dahmen
"Kleines Fest"
5.000 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Emil Schumacher

Hagen 1912
- San José/Ibiza 1999


Emil Schumacher wird 1912 im westfälischen Hagen geborene. Er beginnt im Alter von 20 Jahren ein dreijähriges Studium an der Kunstgewerbeschule in Dortmund. Schumacher ist seit 1935 als freierschaffender Maler tätig. 1947 gründet Schumacher mit Malerkollegen die Künstler- und Ausstellungsvereinigung "junger westen". Ein radikaler Umbruch in Schumachers Werk findet seit 1950 findet statt. Emil Schumacher verabschiedet sich vom Gegenstand als Bildmotiv und entscheidet sich für die Ausdruckskraft der Malerei selbst. Die Farbe wird für ihn zunehmend zu einem eigenen Bildfaktor. Vor dem Hintergrund eines Zeitstils, der von der französischen École de Paris, dem Tachismus und vom amerikanischen Action Painting geprägt ist, wird dieser biografisch-künstlerische Vorgang von Schumacher konsequent vollzogen. Die Abstraktion als Zeitzeichen, wird für Schumacher andererseits zum Merkmal seiner persönlichen Handschrift, seines Stils. Emil Schumacher experimentiert ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre mit einem rigorosen Aktionismus. Dieser drückt sich vor allem in den "Hammerbildern" aus. Die Verletzung und Beschädigung des Bildträgers bieten dem Künstler die Möglichkeit, die Zerstörung selbst als bildnerisches Mittel in der Kunst einzusetzen. Bis in die 1980er Jahre entstehen, nach der Teilnahme an der documenta III in Kassel 1964, extrem großformatige Arbeiten. In ihnen manifestiert sich eine eminente malerische Freiheit. In den späten Arbeiten aus den 1990er Jahren, in denen eindeutig gegenständliche Reminiszenzen auftauchen, hat Schumacher den Gegensatz zwischen Abstraktion und Figuration überwunden. International hohe Anerkennung erfährt Emil Schumacher ab Mitte der 1950er Jahre, als einer der bedeutendsten Vertreter des Informel . Zahlreiche internationale Preise, von denen die Verleihung des Guggenheim-Awards in New York 1958 nur der Auftakt ist, ehren das Werk des Künstlers. Ebenfalls 1958 wird er als Professor an die Hochschule für Bildende Künste in Hamburg berufen. In Karlsruhe nimmt Schumacher 1966 eine Professur und geht 1967 für ein Jahr als Gastprofessor an die Universität in Minneapolis/USA. Mit einem Auftrag für ein Wandgemälde im Berliner Reichstagsgebäude ehrt 1998 eder Bundestag den Maler. Emil Schumacher stirbt ein Jahr nach der großen Retrospektive in München am 4. Oktober 1999 in San José.